Solidarität und Partnerschaft mit Menschen in Mittelamerika - Information und Projektförderung

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¿Quiénes están detrás del «nuevo momento americano» que diseña Washington?
- span. - Publicado en ZonaFranK a 18-09-2018

Venezuela - Mision Verdad: Exclusive report: Summary of the Report by Alfred de Zayas, independent expert of the UN, on Venezuela
- engl. by http://misionverdad.com - 10-09-2018

Nicaragua - Camilo Mejia: The Guardian Continues its Shameless Misinformation Campaign against Nicaragua and its People
engl. BLOG: Tirades and Diatribes by Camilo E. Mejía - 09-09-2018

US Forces Anti-Nicaragua Agenda On UN Security Council
The United States is trying to strong-arm the Security Council into discussing Nicaragua and Venezuela despite overwhelming lack of consensur - engl. by teleSUR - 06-09-2018

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Ethische und politische Verantwortung

veröffentlicht von Informe Pastrán am 14. August 2018
Am vergangenen Freitag enthüllte der INCAE-Professor und ehemalige nicaraguanische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Arturo Cruz Sequeira, dass sowohl die Bürgerallianz als auch die am nationalen Dialog teilnehmenden Bischöfe im vergangenen Juni eine Offensive von Präsident Daniel Ortega abgelehnt haben, eine Vereinbarung über Wahlen, den Abbau der Straßenblockaden und über die Sicherheit im Land zu diskutieren, wegen der sich der Führer der Sandinisten mehrfach mit dem Berater des US-Senats, Caleb McCarry, getroffen hatte…
Der gesamte Text der Meldung ...

„Wir sind fasziniert von der Tatsache, dass die Kinder essen und zur Schule gehen.“

-sagte Orlando Nuñez Soto über Kuba-

Von Katherine Hoyt

Den Satz, der mir in den letzten Wochen durch den Kopf gegangen ist, hat Orlando Núñez Soto vor einigen Jahren in Bezug auf Kuba gesagt: „Wir sind fasziniert von der Tatsache, dass die Kinder essen und zur Schule gehen.“ Er kann auch auf Nicaragua angewendet werden.

Ich musste feststellen, dass in der Frage der Gewalt in Nicaragua die Linken, seien es Nicaraguaner oder besorgte Ausländer, sich in zwei Gruppen aufteilen. Die erste Gruppe besteht aus denjenigen, für die kostenlose Bildung und Gesundheitsfürsorge, Landtitel, zuverlässige Elektrizität, Nahrungsmittel- und Transportsubventionen, der Ausbau von Trinkwasser und sanitären Einrichtungen, erneuerbare Energien, steigende Mindestlöhne, Landstraßen, geringe Kriminalität, hohes BIP-Wachstum, sinkender Gini-Koeffizient, sinkende Armutsraten, sinkende Kinder- und Müttersterblichkeitsraten usw. ausreichten, um die Augen vor bestimmten Korrekturen der Wahlergebnisse und anderen zweifelhaften politischen und staatlichen Aktivitäten verschließen zu können. Und diese Errungenschaften machen es für dieselben Leute jetzt schwer zu glauben (trotz einiger schockierender Videos), dass die Polizei von einem Tag auf den anderen gewechselt hätte, von der blau gekleideten Hand in Hand arbeitenden Gemeindepolizei zu schwarz vermummten Schlägertypen. Ich zähle mich selbst zu dieser Gruppe.

In der zweiten Gruppe sind diejenigen, die feststellen, dass ihnen materielle Verbesserungen nicht ausreichen oder sie sich nicht besonders dafür interessieren. Sie wollen ein offenes politisches System mit demokratisch geführten politischen Parteien, Befristungen von Amtszeiten, ein Ende der geschlossenen Entscheidungsfindungen, von Klientelismus und Vetternwirtschaft und vieles mehr, einschließlich der Entlassung von Männern, die Frauen und Mädchen missbraucht haben. Einige von diesen wurden von Nichtregierungsorganisationen, die von den Vereinigten Staaten und europäischen Ländern finanziert wurden, in liberal-demokratischen Praktiken ausgebildet. Sie waren entsetzt über die Reaktion der Polizei auf die Demonstranten zu Beginn dieses Aufstands, glauben, dass die Behörden für fast alle nachfolgenden Todesfälle verantwortlich sind und glauben nun, dass dies den wahren Charakter der FSLN-Regierung enthüllen würde.

Schauen wir uns aber die politischen Aufstände der letzten Jahre an, insbesondere die des sogenannten „Arabischen Frühlings“, die den Ereignissen in Nicaragua ähnlich waren, da sie Forderungen nach liberalen und demokratischen Reformen waren. Fortsetzung des Textes...>...>


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Nicaragua den Nicaraguanerinnen und Nicaraguanern!

Die derzeitige Situation in Nicaragua erschüttert alle, die das Land und seine Menschen lieben. Auch die Berichterstattung in den meisten deutschen Medien trägt zur Fassungslosigkeit bei. Angesichts dieser Situation ist es wichtig, dass wir uns unser Handeln gut überlegen. Der Aufruf „Für ein demokratisches und sozial gerechtes Nicaragua - Erklärung zum 19. Juli, dem Jahrestag der sandinistischen Revolution“ aus Wuppertal versucht mit unlauteren Mitteln, Stimmung zu machen. Er enthält einige gute Gedanken, aber auch viele Halbwahrheiten und anmaßende Forderungen. Mit dem Hochmut einer enttäuschten Solidaritätsbewegung fordert er den Sturz der 2016 mit hoher Wahlbeteiligung wiedergewählten Regierung.

Wir sind der Meinung, der Aufruf setzt in dieser Situation ein falsches Zeichen. Die Übernahme der Forderungen einer Seite verschärft den Konflikt und zeigt keinen Weg auf, wie an einer Lösung gearbeitet werden kann. Die Menschen in Nicaragua müssen aber auch in Zukunft miteinander leben!

Fortsetzung des Textes...

Kann man diese Konflikte erklären?

Solidarität im nicaraguanischen Psychokrieg

Titelseite Nicaragua Aktuell 01-2018

Es ist fast schon egal, in welchem deutschsprachigen Presseorgan wir über Nicaragua lesen. Fast überall wird der Präsident Daniel Ortega für eskalierende Proteste und für den Tod von inzwischen über 300 Regierungsgegnern verantwortlich gemacht. Auf der anderen Seite galt Nicaragua in den letzten Jahren nicht nur als besonders sicheres Land in Lateinamerika, als neues aufkommendes Reiseziel und als Land mit erfolgreichen Sozialprogrammen der Regierung. Nicaragua galt fast als Musterland der Entwicklung, die Zahl der Armen sank stetig, mehr Kinder besuchen mehr Schuljahre die Schule, selbst die Polizei wurde für Präventionsprogramme international ausgezeichnet. Für einige Beobachter trübte zwar der stetige Widerstand gegen die US-Politik in Lateinamerika das positive Bild, aber dies galt auch als Lokalkolorit.

Seit dem 18. April hat sich diese Situation grundlegend geändert. Innerhalb von wenigen Tagen wurde Nicaragua von gewalttätigen Protesten und Demonstrationen überflutet. In vielen Städten des Landes gibt es seither Straßensperren (Tranques), immer wieder Überfälle und Schießereien, selbst in einfachen Stadtteilen. Bewaffnete Gruppen bewachen die Barrikaden, sperren große und kleine Straßen nach Gutdünken ab und genehmigen oder verweigern das Durchkommen. Viele Familien vermeiden es, ab dem Nachmittag noch auf die Straße zu gehen. Angst und Unsicherheit haben die Menschen ergriffen. Fortsetzung des Textes...



Nicaragua: Wenn die Lügen gewinnen und zur „anerkannten“ Realität werden

Chronik eines Online-Massakers - zum 30. Mai 2018

von Giorgio Trucchi, LINyM

Die „blau-weiße“ Mobilisierung an diesem 30. Mai für die Mütter (eines Teils) der Opfer der Auseinandersetzungen, die in den letzten sechs Wochen Nicaragua in Trauer versetzt haben, war riesig. Es ist fast unmöglich die Menge der Menschen zu schätzen, die sich entschied auf die Straße zu gehen und friedlich in Managua auf der zentralen Straße nach Masaya zu demonstrieren. Parallel dazu hatte die Regierungspartei ihre Anhänger aufgerufen, auf der Avenida Chavez mit Gesängen den Muttertag zu feiern. Auch hier kam eine riesige Menschenmenge zusammen, die sang und Sprechchöre rief. Nicht alle konnten kommen. Die Buskolonne, die aus dem Norden des Landes Richtung Managua kam, wurde von Unbekannten mit Schusswaffen angegriffen. Hierbei gab es einen Toten und mindestens 22 Verletzte, einige davon schwer.

Während die „blau-weiße“Demonstration ohne größere Probleme den Endpunkt ihrer Demoroute, die UCA (Universidad Centroamericana) erreichte, und in weniger als einem Kilometer Entfernung Präsident Daniel Ortega seine Rede beendete, wobei er immer wieder zum Frieden aufrief, näherten sich Gruppen „friedlicher“ Demonstranten dem neuen Baseball-Stadion,wo sie auf Aktivisten der Frente Sandinista stießen, die von der Regierungskundgebung kamen. Den Zusammenstoß zu provozieren ging schnell. Plötzlich griffen die „friedlichen“ Demonstranten (es gibt klare Bilder davon, wie sie Waffen luden und schossen) das Baseball-Stadion und die Polizisten, die es bewachten, an. Fortsetzung des Textes...


Jose Antonio Zepeda von CGTEN-Anden

Der Dialog kann beginnen, aber es gibt auch andere Interessen

Stellungnahme von José Antonio Zepeda, langjähriger Vorsitzender der Lehrergewerkschaft ANDEN, Abgeordneter in der Nationalversammlung, am 12.05.2018.
(Übersetzung einer Sprachnachricht)
Heinz Reinke vom Nicaragua-Forum hatte José Antonio gefragt: Wie hat sich die Situation in der letzten Woche entwickelt und welche Möglichkeiten für einen Dialog mit den verschiedenen Protestgruppen siehst du?
Welche Rolle spielt dabei die Kirche, welche die Menschenrechtskommission der OAS?

José Antonio Zepeda: „Es handelt sich um einen Plan (wie in Venezuela), um fortschrittliche oder linksgerichtete oder revolutionäre Regierungen zu stürzen. Im Grunde ging es den Protestierenden nicht um die Sozialgesetzgebung und auch nicht um wirtschaftliche Probleme. Sondern es wird versucht, in der Bevölkerung Stimmung zu machen. Daniel Ortega wird als Diktator bezeichnet und für alles was geschieht wird die Regierung verantwortlich gemacht.

Es ist sehr bedauerlich, dass die Proteste in solcher Gewalt mündeten und dass es bei den Auseinandersetzungen Tote gab. Es wird oft behauptet, dass es alles Studierende waren, aber es gab Tote auf verschiedenen Seiten, darunter waren Studierende, Polizisten und FSLN-Anhänger. Diese Gewalt ist für Nicaragua sehr bedauerlich, denn diejenigen, die bei der Revolution und im Contra-Krieg dabei waren, dachten, dass sie nie mehr gegeneinander kämpfen.
Aber es gibt einige Leute, die Interesse daran haben, diesen Konflikt und die Unsicherheit aufrechtzuerhalten.

Der gesamte Text...


Nicaragua reagiert mit Protest auf die Reform der Sozialversicherung

Nicaragua erlebte in der vergangenen Woche einen beispiellosen Gewaltausbruch, der durch die Ankündigung der Regierung ausgelöst wurde, dass die Sozialversicherungsbeiträge für Unternehmen und Arbeitnehmer steigen und ein höherer staatlicher Beitrag eingeplant wird, aber gleichzeitig einige Empfänger eine Kürzung der Rentenbeträge hinnehmen müssten. Die Proteste, die friedlich begannen, wurden gewalttätig und einige Polizisten wurden der unverhältnismäßigen Anwendung von Gewalt beschuldigt. Über 20 Todesfälle sind inzwischen zu beklagen, darunter ein Journalist, und die Unruhen und Plünderungen dauerten bis zum Wochenende an. Insgesamt hat sich der Protest über die ursprünglichen Forderungen zur sozialen Sicherheit hinaus ausgedehnt, richtete sich gegen verschiedene Missstände und zog opportunistischen Vandalismus und Plünderungen nach sich, die nichts mit den eigentlichen Forderungen zu tun hatten.

Am Sonntag, 22. April, versuchte Präsident Daniel Ortega bei einer Ansprache an die Nation die Hintergründe zu vermitteln und kündigte an, dass die Reform der Sozialversicherung ausgesetzt werde, um weiterer Verhandlungen mit den Unternehmern, vertreten durch deren Verband (COSEP) und den große Gewerkschaften zu führen. Es scheint, dass das dreigliedrige Modell, das bisher so gut funktioniert hat, um Arbeitsstabilität durch Konsens während der Dreierverhandlungen zwischen Regierung, Wirtschaft und Arbeit zu erreichen, dieses Mal gescheitert ist. In den seltenen Fällen, in denen kein Konsens über den Mindestlohn erzielt werden konnte, verfügte die Regierung, wie hoch der neue Lohn sein soll und sowohl die Wirtschaft als auch die Arbeiter erkannten dies an. Als COSEP dieses Mal aus den Gesprächen ausstieg, weil ihm die Regierung bei der Forderung nach Kürzung der Leistungen nicht weit genug entgegen kam und die Beiträge der Arbeitgeber einseitig erhöhte sowie 5% Rentenabzüge für einige der Rentner ankündigte [bei den hohen Renten – Anm. rk], kam es zu einem völlig unerwarteten Krampf der Gewalt. In den Tagen danach hat eine geschickte Social-Media-Kampagne und eine Ausweitung der Forderungen vor allem durch rechte Gruppen, aber auch von Gruppen, die sich als Linke sehen, die ursprüngliche Ursache der Unruhen überdeckt.

Um welche Inhalte und Zahlen geht es bei der Reform der Sozialversicherung, welche Interessen stehen hinter dem Protest? Lesen Sie hier weiter...




Bücher zu Nicaragua, Mittelamerika...

Nicaragua in der Literatur

Nicaragua hat nicht nur eine ganze Reihe international renommierter Dichter und Autoren hervorgebracht, allen voran den "Nationalheiligen" Ruben Dario, sondern die Auseinandersetzungen um die Entwicklungen in Mittelamerika haben auch viele Menschen weltweit dazu gebracht, sich literarisch mit dem Land auseinanderzusetzen. Während und nach der nicaraguanischen Revolution entstanden eine ganze Reihe von Büchern deutschsprachiger Autoren, die sich mehr oder weniger intensiv mit den Entwicklungen in Nicaragua auseinandersetzen.

Eberhard Sauermann hatte kürzlich einen Kommentar zu der Neuerscheinung von Dietmar Schönherrs Roman „Die blutroten Tomaten der Rosalía Morales“ geschrieben und sich in der Recherche dazu mit verschiedenen Nicaragua-Romanen beschäftigt. Aus dieser Auseinandersetzung mit der deutschsprachigen Nicaragua-Literatur entstand ein interessanter Aufsatz/Überblick, den wir Ihnen hier gerne zum Lesen anbieten.

Pdf-Datei, 45 S. A4, 607 kB, ...

Nicaragua - ein besonderes Reiseland

Immer mehr Leute entdecken den Reiz des mittelamerikanischen Landes. Vor allem für Individualreisende bietet Nicaragua vieles: Vulkane, Natur, Meer, eine interessante Geschichte und freundliche Menschen. Tourismus zum Vorteile für die normalen Menschen im Land hat hier Chancen zur Verwirklichung - wenn man die richtigen Ziele ansteuert. Infos finden Sie in unserem Online-Reiseführer, der inzwischen zwar in die Jahre gekommen ist, aber immer noch die interessantesten Ziele im Land aufzeigt. Wenn Sie ein Mitteilungen zu einzelnen Punkten aus dem Reiseführer haben, schreiben Sie uns. Änderungen und Ergänzungen nehmen wir gerne auf.

Die Homepage des Kooperativenverbundes SOPPEXCCA

Der Kooperativenverbund (UCA) ist ein positives Beispiel der Selbstorganisation.
Hier finden Sie aktualle Informationen zur Arbeit unserer Projektpartner Soppexcca, einem Zusammenschluss von Kaffeekooperativen in Jinotega/Nicaragua. Weiter...